Kerstin Gramelsberger
Autorin

Über mich


Ich war keine Leseratte, auch kein Bücherwurm, ich war vielmehr – und bin immer noch – eine Seelenwanderin, denn wenn ich lese verschwinde ich in den Geschichten, tauche ein in die Fantasiewelt und lasse nur meinen Körper in der wirklichen Welt zurück. So geht es mir auch beim Schreiben, sehr zum Ärger meiner Familie, denn dann bin ich unansprechbar.

1971 als Münchnerin geboren, arbeite, lese und schreibe ich auch heute noch in einem Vorort bei München. Das Schreiben hatte ich wohl zwischen Jugend und Kinder-, Ehemann- und Hundeerziehung verloren, doch irgendwann holt es einen immer ein. Für mich war dies im Jahr 2014. Seitdem freue ich mich über jede Veröffentlichung meiner Gedichte und Kurzgeschichten.

Meine Familie sagt, ich schreibe teilweise ´ziemlich morbid´. Ja - das ist genau das, was mich am Schreiben so fasziniert, dass ich mit meiner erschaffenen Illusion beim Leser echte Gefühle erzeugen kann wie Trauer, Entsetzen, Ekel, Schock, Betroffenheit... rein durch die Magie meiner Worte. Ich möchte nicht, dass man das Buch zuklappt und sagt: "Schön, und was gibt´s zum Mittagessen?". Sondern ich will, dass meine Geschichten/Gedichte berühren und nachhallen, dass man noch länger darüber nachdenkt. Dann habe ich mein Ziel erreicht.

Ausgelöst hat meine Vorliebe für das ´Fantastische Gruseln´ wohl das Gedicht „Der Erlkönig“ von Johann Wolfgang von Goethe, dessen lebhafte Düsternis mich als Kind faszinierte und dessen bitteres Ende mich zutiefst schockierte. Hier habe ich zum ersten Mal die Macht der Worte gespürt.

 
© 2015-2019 Kerstin Gramelsberger